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Jeder Kulturraum bevorzugt seine eigene Teezubereitung. Kandis und Sahne in den kräftigen Schwarztee wie die Ostfriesen, oder
wie die Inder mit verschienden Gewürzen. Für alle Arten der Zubereitung gibt es jedoch ein paar grundsätzlich Regeln zu beachten.
Zubehör:
Bei der Teekanne spielt es keine Rolle, ob diese aus Glas,Porzellan oder anderen Materialien besteht.
Das Wichtige ist die Reinigung. Dabei gilt:
Kein Spülmittel.
Nur mit heissem Wassser ausspülen, ansonsten könnte der Geschmack leiden.
Das A und O der Zubereitung - Wasser.
Die Wasserqualität hat einen entscheidenden Einfluss
auf den Teegeschmack.
Am besten wäre hier natürlich Quellwasser. Leider hat nicht jeder eine Quelle vor der
Haustür. Die Ostfriesen haben das bereits vor Jahrzenten erkannt.
Es gilt: weiches kalkarmes Wasser ist am besten Geeignet.
Frisch aus der Leitung sollte es schon sein. Bereits Abgekochtes oder Abgestandenes Wasser enthält zu wenig O2.
Wassertemperatur:
Wasser zum Kochen bringen und den Tee aufbrühen.
Dabei ist auf die Teesorte zu achten.
Schwarztee - kochendheisses Wasser kann sofort übergegossen werden.
Grüntee - Erst kurz abkühlen lassen, den der Aufguss könnte eine Herbe Note entwickeln.
Umgang mit den lossen Blättern:
Es gilt: Teeblätter benötigen Bewegungsfreiheit. Die beste Methode ist, die Blätter offen in das Teegefäß zu geben, umzurühren, und die Teeblätter langsam zu Boden sinken zu lassen. Auf diese Weiße geben die Teeblätter das gesamte Aroma ab. Wem das zuviel Aufwand bereitet kann
Alternativ ein großes, in der Teekanne hängendes Teesieb verwenden. In diesem können die Teeblätter ihr Aroma ebenfalls gut entfallten. Bei frei schwebenden Metalleiern gibt es den Nachteil, dass in diesem die Blätter dicht anliegen, und so der Geschmack nicht voll zur Geltung kommen kann.
Ziehungsdauer:
Die Zieddauer entscheid über die Wirkungsdauer und den Geschmack.
In den ersten 3 Minuten wird vorallem der Wachmacher Koffein freigesetzt.
Nach den ersten 3 Minuten auch zunehmend die Gerbstoffe. Diese wirken beruhigend auf
die Verdauungsorgane.
Fast Food Tee - oder auch Teebeutel
Die Erfindung des Teebeutels geht auf einen Amerikaner zurück. Dieser hatte gegen 1900 Probepäckchen in Seidenbeutel verschickt. Die Adressaten wussten nicht wie damit umzugehen, und warfen das ganze Päckchen in das Wasser.
Heutzutage wird keine Seide mehr verwendet. Der Beuteltee wird gerne als minderwertiger Ausschuss bezeichnet. Dies ist jedoch nicht der Fall. Teebeutel können genauso hochwertige Waren enthalten wie lose Blätter. Es gilt zu beachten, dass der Beuteltee ein viel kürzerer Ziehdauer benötigt. Die feinen Teepartikel (Dust) geben ihre Inhaltsstoffe sehr viel rascher an das Wasser ab.
Lagerung:
Tee hat die Eigenschaft fremde Aromen sehr schnell aufzunehmen. Deshalb gut verschlossen und fern von fremdstoffen Lagern (Gewürze). Kühl, trocken und dunkel gelagert hält der Tee mehrere Monate.
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